Top-3-Bands der 1980er

Die 1980er sind eine wahre musikalische Schatzkiste. Zu den progressivsten Genres der Epoche gehören neben dem Hardrock, Disco und Punk, die aus den 1970ern in die 1980er hinübergeschwappt waren, vor allem der New Wave und Power Pop. Hier kommt die kreative Speerspitze der 80er:

Depeche Mode (1980)

Diese Band um den charismatischen Frontsänger Dave Gahan hat sich ihr eigenes Reich im Sektor Synthie-Pop und Dark Wave erschaffen. Master and Servant von 1984 und Personal Jesus von 1989 sind unvergesslich. Der Song Enjoy the Silence gehört seit 1990 zur Grundausstattung der internationalen Radio-Moderatoren.

Spandau Ballet (1979)

Diese britische Band fühlte sich vor allem in der New Romantic zuhaus. Wer Lieder wie True des gleichnamigen Albums von 1983 oder die Single-Auskopplung Gold einmal gehört hat, kann den betörenden Klängen der New-Wave-Band nur noch schwer widerstehen. Obwohl sich Spandau Ballet 1990 aufgelöst hat, blieben sie ihrer Linie treu. Die Reunion von 2009 war der beste Beweis für ihre stilistische Loyalität.

Duran Duran (1978)

Die rockigen New-Wave-Melodien dieser britischen Kult-Band sind einzigartig. Hits wie Hungry Like the Wolf und Save a Prayer des Albums Rio von 1982 oder Notorious des gleichnamigen Albums von 1986 sind unbestreitbare musikalische Diamanten. Und mit der rockigen Power-Ballade The Wild Boys von 1984 erspielten sich Duran Duran ihren sicheren Platz im Popolymp.

Blondie – das New-Wave-Wunder

Die Punk- und New-Wave-Band Blondie wurde 1974 in New York gegründet. Der Gitarrist Chris Stein und die Sängerin Debbie Harry nannten die Band zunächst Angel and the Snake und tauften sie noch im selben Jahr in Blondie um. Anfangs war die Band vorwiegend im Untergrund der Musikszene aktiv und relativ unbekannt. Popularität erlangte Blondie erst gegen Ende der 1970er und zu Anfang der 1980er. Die Band kreierte ihren ganz eigenen Sound mit Elementen der Genres Pop, Disco und Reggae. Ihre größten Einflüsse sind dem New Wave und Power Pop zugehörig. Die attraktive Sängerin Debbie Harry wurde schon früh zur Galionsfigur der Band.

Zu den bekanntesten Liedern zählen die Nummern One Way Or Another, Sunday Girl oder Heart of Glass, die auf dem Album Parallel Lines von 1978 enthalten sind. Eine sehr eingängige Melodie zeichnet das Stück Atomic des Albums Eat to the Beat von 1980 aus. Im selben Jahr landete die Band einen Hit mit der Nummer Call Me. Das Lied Denis des gleichnamigen Albums von 1988 war ebenfalls ein kleiner Ohrenschmaus. Nachdem sich die Band 1982 aufgelöst hatte, wurde sie 1997 wieder reaktiviert. 1999 erschien dann das Album No Exit. Es wurde zu einem unerwarteten Erfolg und enthielt den Megahit Maria.